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  • Ruth Hohenadl, Wolgang Heubisch und  Florian Holsboer im GesprächBayerns Wissenschaftsmininister Dr. Wolfgang Heubisch (Mitte) diskutierte beim Themenstammtisch der FDP München Nord mit Prof. Dr. Dr. Florian Holsboer (rechts) und der Kreisvorsitzenden Ruth Hohenadl über "Wissenschaft und Forschung in Bayern und Deutschland im internationalen Zusammenhang". Bild: Alexander Hauk

    "Wissenschaft und Forschung in Bayern und Deutschland im internationalen Zusammenhang", das war das Thema beim gestrigen Themenstammtisch des FDP-Kreisverbandes München-Nord, dem Heimatkreisverband von Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch. Anknüpfend an seinen Vorredner, Prof. Dr. Dr. Florian Holsboer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München, lobte Minister Heubisch den anschaulichen Beweis für die Bedeutung der Forschung. Den Vortrag von Professor Holsboer nutzte der Minister auch, um die Arbeit der Max-Planck-Gesellschaft hervorzuheben. Gerade die Arbeit der außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wie es die Max-Planck-Institute sind, zeichneten den Freistaat aus.

    Heubisch machte deutlich, dass die Wissenschafts- und Forschungspolitik über die Zukunft Bayerns entscheide. Für ihn sei die Wissenschaft die unverzichtbare Grundlage für andere Politikfelder, vor allem aber für die Wirtschaft. Kritisch sehe er in diesem Kontext die ausufernde Staatsverschuldung, die von einer immer weiter schrumpfenden jungen Generation zu tragen sei. Staatsminister Heubisch machte vor diesem Hintergrund klar, dass junge Menschen daher die beste Ausbildung benötigten. "Das sind wir den jungen Leuten schuldig", so Heubisch. Für den kommenden Haushalt 2011/2012 will sich der Wissenschaftsminister für mehr Investitionen in die Bildung einsetzen, die für ihn von den Vorschulen, über die Schulen bis hin zu den Hochschulen reiche. "Auch in Zeiten einer angespannten Haushaltslage darf der Freistaat bei der Bildung nicht sparen", warnte Heubisch. Der Minister machte deutlich, dass das komplette bayerische Kabinett die Wichtigkeit der Forschungspolitik erkannt habe. Gleichzeitig plädierte er für einen Ausbau der Biowissenschaften, für welche die Standorte Martinsried und Großhadern prädestiniert seien.

    Ein Kritikpunkt des Ministers war, dass Entscheidungen in der Forschungspolitik zumeist aus rein politischen und nicht wissenschaftlichen Gesichtspunkten getroffen würden. Dies hätte auch Auswirkungen auf die Verteilung der Forschungsgelder. Um das Gewicht des Freistaates in der Forschungspolitik zu verstärken, ist für Anfang Mai ein Spitzentreffen mit Bundesministerin Annette Schavan angesetzt.

    Für Heubisch ist eine gute Wissenschafts- und Forschungspolitik nur zu gestalten, wenn auch der aktive Austausch mit anderen Ländern gesucht wird. Hierzu wird der Wissenschaftsminister im Herbst zusammen mit seiner liberalen Kabinettskollegin, Staatssekretärin Katja Hessel, in die kanadische Stadt Québec reisen, um verschiedene Gespräche mit Unternehmern, Wissenschaftlern und Forschern zu führen. Eine weitere Reise soll noch im Spätsommer an die Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika führen, um dort Forschungseinrichtungen zu besuchen. Für ihn, so Heubisch, sei der Blick nach außen wichtig, um in der Wissenschaft und Forschung stetig besser werden zu können.

    Heubisch warb bei den Besuchern der Veranstaltung um Unterstützung seiner liberalen Wissenschafts- und Forschungspolitik. "Wir wollen wieder Nummer 1 in Deutschland werden", so der Staatsminister abschließend.

  • vlnr: Andreas Keck, Ruth Hohenadl und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

    Ein voller Erfolg war das Treffen mit Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger, zu dem der der FDP-Kreisverband München-Nord und der FDP-Stadtverband München eingeladen hatten. Rund 150 Interessierte waren am 29. März 2010 in den Martini Club in München gekommen, um ihren Bericht über die ersten Monate als Bundesministerin zu hören.
     

    Nach der Begrüßung durch die Kreisvorsitzende Ruth Hohenadl sprach Volles Haus im Martini Club MünchenLeutheusser-Schnarrenberger mit Organisator und Moderator Andreas Keck über Erfolge und Herausforderungen der schwarz-gelben Bundesregierung, das Swift-Abkommen, Vorratsdatenspeicherung und Internetsperren, das Verhältnis der CSU und die Steuer- und Gesundheitsreform. Die FDP wolle sich in der großen Koalition weiter für Steuersenkungen einsetzen und an den im Sparbuch formulierten Zielen festhalten. Die Änderung des Erbrechts sei ein Erfolg der FDP, so eine sichtlich gut gelaunte Leutheusser-Schnarrenberger. Zum Dauerzwist mit der CSU sagte sie: „Ich kann die Erwartungen nicht so formulieren, dass das nicht so weiter geht.“ Der Koalitionsvertrag sei in der CSU offenbar nicht von allen gelesen worden.
     

    Im Anschluss hatten die Gäste die Möglichkeit Fragen an Leutheusser-Schnarrenberger zu stellen, von der sie rege Gebrauch machten.
     

     

    Text und Fotos: Alexander Hauk

     

  • Bildung stärker als bisher und individuell fördern

     

    Die Vorsitzende des Kreisverbandes München-Nord Ruth Hohenadl und die FDP-Landtagsabgeordnete Julika Sandt sprachen über aktuelle Probleme der BildungspolitikUnter dem Motto „Aktuelle Probleme der Bildungspolitik“ stand eine Veranstaltung, zu der kürzlich der FDP-Kreisverband München-Nord eingeladen hat. Vorsitzende Ruth Hohenadl konnte die Landtagsabgeordnete Julika Sandt begrüßen, die über Ziele, Initiativen und Erfolge der FDP sprach. „Wir werden bei der Globalisierung langfristig nur dabei sein können, wenn wir Bildung stärker als bisher fördern“, sagte Sandt, die Mitglied im Ausschuss Bildung, Jugend und Sport ist. Zugleich müsse das Mediennutzungsverhalten der Schüler stärker berücksichtigt werden. Selbst für viele einfache Arbeiten seien im Gegensatz zu früher inzwischen Computerkenntnisse notwendig, um auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können.

     

    Im aktuellen Haushalt nimmt die Schulbildung einen großen Stellenwert ein. Rund neun Milliarden Euro sind nach Angaben von Sandt dafür eingeplant. Aktuelle Probleme werden angegangen. So wurde etwa die Zahl der Jugendsozialarbeiter von 400 auf 1000 aufgestockt. Damit auch Kinder mit Migrationshintergrund optimale Chancen haben, muss nach Ansicht von Hohenadl die Sprachfähigkeit besser gefördert werden. Auch das Thema Lehrerbildung geht die FDP an: Sandt schlug zum Beispiel gemeinsame Seminare von Grundschullehrern mit Erziehern an. Sandt setzt sich sehr für sogenannte Laptop-Klassen ein, in denen jeder Schüler mit einem Laptop arbeitet. Beim Thema 6jährige Grundschule sagte die Politikerin, dass es weniger auf die Lerndauer, als vielmehr eine individuelle Förderung ankomme.

     

    Damit die gewaltigen Herausforderungen bewältigt werden können, hat die FDP im Bayerischen Landtag dazu beigetragen, dass 2700 zusätzliche Lehrstellen im Freistaat geschaffen worden sind. Ein Ziel der FDP ist es, die Angebote für Ganztagsschulen weiter auszubauen. Auch bei der Integration von Behinderten in gewöhnliche Schulklassen soll es Verbesserungen geben. Dass die Bildungspolitik von großem Interesse ist, zeigte die hohe Anzahl an Gästen. Sie diskutierten rege mit Hohenadl und Sandt über das Thema.

     

    Text und Foto: Alexander Hauk / bayern-nachrichten.de

     

  • Gespannte Erwartung bei Get-together
    Ruth Hohenadel begrüßt die Gäste
    Es war interessant und spannend!
    Organisator Andreas Keck bei der Einführung über die Partei
    Dr. Daniel Volk berichtet über den Bundestag
    Dr. Michael Mattar mit viel Infos über Münchner Kommunalpolitik
    Dr. Wolfgang Heubisch gewährt Einblicke in den Alltag eines Staatsministers.
    Bezirksrat Dr. Claus Wunderlich klärt über den oberbayerischen Bezirkstag auf.
    Kreisvorsitzende Ruth Hohenadl freut sich über eine gelungene Veranstaltung
     

    FDP Veranstaltung für Neu-Mitglieder am 27. Februar 2010 in München

    Knapp 50 wissenshungrige Neu-Mitglieder der FDP kamen zu einem ganztägigen Seminar in den Pschorrkeller auf der Theresienhöhe zusammen.

    Wohl auf Grund der attraktiven Besetzung des Referentenpanels kamen Mitglieder aus ganz Oberbayern zu dieser Veranstaltung des Kreisverbands München-Nord.

    Federführend konzipiert und organisiert von Ulrike und Andreas Keck standen hochkarätige Kenner liberaler Politik Rede und Antwort:
     

    • Staatsminister und Mitglied des Bayerischen Landtags Dr. Wolfgang Heubisch
    • Der oberbayerische Bezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Daniel Volk
    • Bezirksrat Dr. Claus Wunderlich
    • Der Fraktionsvorsitzenden der FDP im Münchner Stadtrat Dr. Michael Mattar
    • Der Pressesprecher des Büros der EU-Kommission in München Peter Martin
    • Der stellvertr. Kreisvorsitzende und Vorsitzende des Landesfachausschusses Wissenschaft, Forschung, Hochschule und Kultur Andreas Keck

      In ihrer Anmoderation freute sich Ruth Hohenadl, dass alle Referenten Mitglieder des Kreisverbandes München-Nord oder wie Dr. Daniel Volk zumindest eng mit ihm verbunden sind.

     

    Seminarteilnehmer Wolfgang Cremer kommentierte die Veranstaltung wie folgt:

    Bei strahlendem Sonnenschein und kühlen Außentemperaturen wurden neue Parteimitglieder in das Hacker-Pschorr nach München geladen. Anlass für diese gelungene Veranstaltung war die Orientierung über die Strukturierung der Partei sowie Aufbau und Abläufe innerhalb der Hierarchien. Die geladenen, hochkarätigen Redner, wurden von den Zuhörern mit großer Aufmerksamkeit belohnt.
     
    Die Moderatorin Ulrike Keck, begrüßte die Anwesenden und führte mit Charme und Esprit durch diese Veranstaltung. Zu Beginn sprach Andreas Keck, stellvertretender Kreisvorsitzenden der FDP für München-Nord, welcher die Organisation der Partei sehr umfangreich und verständlich aufzeigte und die Fragen der Anwesenden, dezidiert beantwortete.

    Dr. Claus Wunderlich, Bezirksrat in der FDP und Chefredakteur der FDP-Publikation „München liberal“, zeigte mit seinem Vortrag, wie sich die Ausschüsse zusammensetzen und wie der Bezirksrat tätig wird. Dr. Michael Mattar, Fraktionsvorsitzender der FDP im Münchener Stadtrat, konnte mit seinen klaren und ausdruckstarken Worten die Zuhörer fesseln und seine Darlegungen zu seiner Finanz und kommunalpolitischen Arbeit fand Großen anklang bei den Neu-Mitgliedern.

    Das Highlight des Tages war wohl der Auftritt von Dr. Wolfgang Heubisch, FDP-Landtagsabgeordneter und Bayerns Wissenschaftsminister. Seine Ausführungen über die Notwendigkeit von Wissenschaft, Bildung und Kultur in Bayern, als markante Eckpunkte für Entwicklung, Förderung und Fortschritt im Freistaat, waren so prägnant, dass die Zuhörer fasziniert waren und gespannt seinen Worten lauschten. Dr. Daniel Volk, Bundestagsabgeordneter der FDP und Mitglied im Finanzausschuss der Bundesregierung, referierte über die Arbeit im Bundestag und der Bundesregierung. Mit seinen Ausführungen erhielten die neuen Mitglieder einen informativ gestalteten Einblick in die komplexe Arbeit der Regierungskoalition.

    Die Darlegungen von Peter Martin, Pressesprecher der Europäischen Union mit Büro in München und Kreisverbandsmitglied der FDP München-Nord, umfasste die umfangreichen Strukturen und die Organisation des europäischen Parlaments.

    Zum Abschluss dieser Veranstaltung hatten die Neu-Mitglieder Gelegenheit, Fragen zu stellen, welche von dem jeweiligen Gastredner ausführlich beantwortet wurden. Eine gelungene Veranstaltung, aber ausbaufähig.  

     

     

     

     

     

     

     

     

     


     

  • Selbstbehauptungskurse für Schulkinder: sinnvoller Schutz oder riskante Geschäftemacherei?

     
    Auch auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Bezirksausschusses Milbertshofen - Am Hart am Mittwoch, den 15. April fanden sich erneut zwei Anträge von Elternbeiräten auf Finanzmittel für die Durchführung sogenannter 'Selbstbehauptungskurse' an Schulen; wie schon recht häufig in den letzten Monaten, Tendenz inzwischen dermaßen steigend, daß aus den Reihen des BA bereits Äußerungen in Richtung 'inflationärer Erscheinungen' zu
    vernehmen waren. Und der 11. Stadtbezirk ist natürlich nicht der einzige, in dem diese Entwicklung zu beobachten ist.
     
    Vordergründig handelt es sich dabei auf den ersten Blick um sinnvolle und angesichts der zunehmenden Gewalt an den Schulen sowie den zahlreichen Berichten über sexuelle Übergriffe und Mißbrauch von Kindern um durchaus angebrachte Maßnahmen, für die auch die finanzielle Unterstützung aus Steuermitteln absolut gerechtfertigt scheint.
     
    Andererseits machte das rapide Ansteigen der Anträge in diese Richtung einige BA-Mitglieder inzwischen doch ein bißchen hellhörig.
     
    Bezirksausschußmitglied Dr. Claus Wunderlich (FDP) verwundert: "Mittlerweile vergeht kaum ein Monat, in dem wir nicht mindestens einen dieser Anträge auf der Tagesordnung vorfinden. Und das mit zusehends erheblichen Summen, die dafür verwendet werden sollen. Ein bißchen entsteht dabei nach und nach das unangenehme Gefühl, ob nicht irgendeine Form von Geschäftemacherei mit der Angst und den Befürchtungen der Eltern dahinter stecken
    könnte."
     
    Wie der Zufall es so will, berichtete just am Montag letzter Woche 'report' aus Mainz über genau dieses Thema (6. April, 22.00 Uhr, ARD): 
     
    Geschäfte mit der Angst - Wie mit Kursen gegen sexuellen Missbrauch Kasse gemacht wird.
     
    http://www.swr.de/report/-/id=233454/vv=print/pv=print/nid=233454/did=4559314/1eb99tm/index.html
     
     
    Tenor des Berichts: mit gefälschten Zahlen und haltlosen Versprechungen wird Panik geschürt und ein hochprofitables Geschäftsmodell umgesetzt. So weit, so schlecht - doch die eigentlich Gefahr besteht darin, daß Eltern und Kinder sich aufgrund solcher Trainings in einem trügerischen Gefühl der Sicherheit wiegen, was u.U. wesentlich größere Risiken erst befördert. Kindern, denen ein paar Grundgriffe aus verschiedenen Kampfsportarten ansatzweise beigebracht wurden, werden sich in wirklichen Gefahrensituationen womöglich überschätzen und falsch reagieren. Und selbstverständlich hat auch mit ein bißchen judo-artigem Fuchteln ein 10-Jähriger keine Chancen gegen einen erwachsenen Angreifer.
     
    Dr. Claus Wunderlich (FDP): "Ich habe selbst eine ganze Weile Jiu-Jitsu und Selbstverteidigung betrieben. Es glaubt doch wohl bitte niemand ernsthaft, daß man nach drei oder vier Schulstunden auch nur ansatzweise die notwendigen Techniken erlernen und anwenden könnte, um sich in irgendeiner Weise effektiv verteidigen zu können."
     
    Einige Zitate aus dem 'report' Beitrag von Experten bestätigen genau diese Sicht:
     
    Ursula Enders, Dipl. Pädagogin, Zartbitter e.V. Köln:
    "Hier werden Kinder belogen, hier werden ihnen Widerstandsformen vermittelt, die nicht funktionieren, sie kommen in Gefahren, glauben, sich helfen zu können, sind unvorsichtiger und können sich gar nicht schützen."
     
    Ute Nöthen-Schürmann, Präventionsbeauftragte, Polizeipräsidium Krefeld:
    "Unsere Erfahrung ist aber, daß Kinder in der Mehrzahl, fast zu 90 Prozent sexualisierte Gewalt durch Menschen erleben, die sie kennen, denen sie vertrauen und die sie lieben, und da ist die körperliche Wehrhaftigkeit der falsche Ansatz."
     
     
    Abschließend faßte Dr. Claus Wunderlich (FDP) seine ablehnende Haltung gegen die Bezuschussung dieser Kurse folgendermaßen zusammen: "Es ist eine Sache, ob die Eltern den Versprechungen der kommerziellen Anbieter solcher Kurse glauben. Ich kann auch nicht wirklich endgültig beurteilen, wie sinnhaft sie tatsächlich sein mögen, dafür fehlt mir schlicht die Fachkenntnis, und somit muß ich den Einschätzungen der Experten vertrauen. Wir
    befinden hier im Bezirksausschuß jedoch über die Verwendung von Steuergeldern und da müssen wir andere Maßstäbe anlegen. Solange die Gemengelage derart unklar ist, und ernstzunehmende Vorbehalte bestehen, daß mit diesen Maßnahmen nicht nur die anvisierten
    Ziele verfehlt werden, sondern mit bewußt angeheizten Ängsten ein lukratives Geschäft betrieben wird, das obendrein auch noch riskant für die betroffen Kinder sein könnte, solange sollten wir das nicht auch noch befördern. Hinzu kommt, daß seitens des Schulreferats durchaus ähnliche und pädagogisch ausgereiftere Schulungen und Veranstaltungen mit identischer Zielsetzung angeboten werden, die obendrein auch nur einen Bruchteil an Kosten verursachen."
     
    Der Bezirksausschuß folgte der Argumentation der FDP teilweise und kürzte bei beiden Anträgen die Zuschußsummen.

  • Bezirksausschuß 11 diskutiert Spielplatz bei der Siedlung Kaltherberge
     
    Gleich unter zwei Tagesordnungspunkten diskutierte der Bezirksausschuß Milbertshofen - Am Hart auf seiner Sitzung am 15. April den Antrag:
     
    Errichtung von Spielmöglichkeiten für Jugendliche (12-17jährige) auf dem brachliegenden, ungenutzten Gelände rechts angrenzend neben dem Spielplatz für jüngere Kinder an der Ecke Kollwitzstraße / Paracelsusstraße.
     
    Bereits auf der Märzsitzung stand dieser auf der Tagesordnung, war damals aber vertagt worden, um im Zuge einer Ortsbesichtigung mit allen Betroffenen sowie einem Vertreter des Stadtgartenamtes das Gelände in Augenschein zu nehmen. 
     
    Doch am 1. April wartete man auf den geladenen Herren von der Stadt vergeblich, so daß sich die BA-Mitglieder mit der Antragstellerin allein vor Ort ein Bild zu machen versuchten.
     
    Bezirksausschußmitglied Dr. Claus Wunderlich (FDP) erklärt hierzu: "Besonders befremdlich dabei finde ich, daß die unmittelbaren Betroffenen, die Anwohner aus der Siedlung Kaltherberge, zu diesem Termin erst gar nicht geladen worden waren. Der ganze Ortstermin verkam ein bißchen zur Farce, was vielleicht auch mit dem gewählten Datum zusammenhängen mag."
     
    Kein Wunder also, daß sich auf der BA-Sitzung daher erheblicher Diskussionsbedarf und allerhand Ratlosigkeit ergaben. Der Vorsitzende des Unterausschusses Bau und Umwelt, Herr  Jackermeyer (CSU), sah sich daher auf Nachfragen aus dem Plenum auch nicht in der Lage zu
    beurteilen, inwieweit dort nicht ganz grundsätzliche Hinderungsgründe wie Fernwärmeleitungen oder ähnliches dem Vorhaben sowieso im Wege stünden.
     
    Der extra zur Sitzung gekommene Vertreter der Siedlervereinigung Kaltherberge, Herr Nadler, machte eindringlich deutlich, daß die direkten Anwohner dem Vorhaben ausgesprochen ablehnend gegenüberstehen. Und dabei sind die zu erwartenden Lärmbelästigungen noch das kleinste Problem.
     
    Denn, so zeigte die Diskussion, schon heute ist der in Frage stehende Ort ein sozialer Brennpunkt, der von Jungendlichen für allerhand alkoholreiche 'Feierlichkeiten' bis in die frühen Morgenstunden 'genutzt' wird. Dort spazieren zu gehen, traut sich nicht erst nach Einbruch der Dämmerung kaum noch jemand.
     
    Auch Verschmutzung und illegale Unratentsorgung soll dort vorkommen, so wurde berichtet. Probleme, die durch die angestrebten Veränderungen sicherlich nicht besser werden dürften. Eher ist zu befürchten, daß auch die angrenzenden Kleingärten zusehends in Mitleidenschaft gezogen werden.
     
    Dr. Claus Wunderlich (FDP): "Angesichts dieser Gemengelage hielt ich es eigentlich für geboten, mindestens den Ortstermin noch einmal anzusetzen, dann aber bitte mit den Vertretern der Anwohner aus der Siedlung Kaltherberge und unter Sicherstellung der Anwesenheit eines Repräsentanten der zuständigen städtischen Behörden. Aber eigentlich sollte man zunächst die bestehenden massiven Probleme an dieser Stelle lösen, bevor man
    sich über irgendwelche Erweiterungen oder Ausbaumaßnahmen den Kopf zerbricht. 
     
    Außerdem gibt es gleich um die Ecke im Euroindustriepark eine toll ausgebaute Anlage für diese Altersgruppe. Ob es wirklich sinnvoll ist, diese stattdessen gleich neben einem Spielplatz für Kleinkinder zu positionieren, wie das hier der Fall wäre, halte ich fürausgesprochen fragwürdig. Und nicht zuletzt wäre eine solche Anlage auch noch sehr pflege- und kostenintensiv."
     
    Letztlich einigte sich der BA 11 gegen die Vorschläge aus der FDP darauf, den Antrag ohne eingehende Prüfung vor Ort an die Stadt weiterzuleiten.

  • Auszüge aus der Plenarsitzung des BA-12 Schwabing-Freimann, am 28.10.08
     
    Der BA-12 reicht einen Antrag ein zur Erstellung von Lärmaktionsplänen an der A9 und der A99. Die Lärmkarten wurden bereits vor Jahren erstellt, Aktionspläne gibt es, auf jeden Fall für unsere Bereiche von A9 und A99 nicht; sie wären allerdings bei der aktuellen Lärmbelastung der Anwohner dringend notwendig.
     
    Desweiteren stimmte der BA-12 einem Antrag zu, in dem gefordert wird, dass die Stadt wieder die anfallenden Gebühren bei Stadtteilfesten übernimmt, da durch die ständig steigenden Gebühren für die Organisatoren die Nachbarschaftsfeste kaum mehr finanzierbar sind und diese Feste deshalb immer seltener werden.
     
    Der BA-12 entschied weiterhin über einen gemeinsamen Antrag der BAs 1, 3 und 12 zur Anpassung des Verkehrsprogramms Altschwabing an die dauerhafte Sperrung der Königinstraße vor dem US-Generalkonsulat.


    Die Debatte ging zwischen den folgenden Hauptargumenten hin und her:
    a) es wäre anmaßend, wenn wir als BAs den Vereinigten Staaten nahelegten, ihr Konsulat nach außerhalb der Stadt zu verlegen. Außerdem hat es einen historischen Hintergrund, warum die Amerikaner mitten in unserer Stadt sind, und dort können wir sie nicht einfach, uneingedenk unserer eigenen Geschichte, vertreiben.
    b) wir lassen uns ein bisschen Zivilcourage nicht nehmen und werden sehr wohl darauf hinweisen, dass die aktuelle Verbarrikadierung übertrieben ist, v.a. da man ungehindert vor unserer Staatskanzlei vorbeifahren kann, ohne Zäune etc. Vor Jahren war das Konsulat noch frei zugänglich und so auch die Bestimmung des Hauses gewahrt. Die Sicherheitslage in München hat sich nicht so dramatisch entwickelt, wie es die Festung der Amerikaner glauben macht.
    Bis auf die drastische Aufforderung, entweder zur Normalität früherer Jahre zurückzukommen oder langfristig nach einem anderen Standort zu suchen, wurde der Antrag angenommen.

     

    Herzliche Grüße, Ihre Dagmar Reich

  • Im Münchner Hofbräukeller herrschte am Sonntagabend eine Stimmung wie bei der Fußball-Weltmeisterschaft vor zwei Jahren. Erste Wahlprognose

    Als die erste Prognose bekannt gegeben wurde, brach grenzenloser Jubel aus, Menschen fielen sich in die Arme. Damit ziehen wir nach 14 Jahren Abwesenheit wieder in den bayerischen Landtag ein.

    Team und Heubisch im Interview
    Nach dem parteipolitischen Erdbeben wird es in Bayern eine neue Regierung geben. Wir stehen bereit, diese verantwortungsvolle Rolle zu übernehmen. Grenzenloser Jubel
  • Die 100 jüngsten Volksvertreterinnen und Volksvertreter bewerten die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung – Die entscheidenden Weichen für eine nachhaltige Entwicklung werden vor Ort gestellt!

    Dagmar Reich mit Klaus Töpfer "Sie sind Entscheidungsträger. Sie sind die jüngsten. Sie kommen aus allen Teilen Deutschlands.“ So beginnt die Pressemitteilung des Rates für Nachhaltige Entwicklung, die zu Beginn der Konferenz am 12.6.2008 rausgeschickt wurde. Ich war eine der Teilnehmerinnen und kann sagen, dass diese Konferenz ab der ersten Minute ein voller Erfolg war: wir diskutierten vorhandene Projekte, die bereits das Prädikat der Nachhaltigkeit aufzeigen, hinterfragten aktuelle Planungen, von denen einige Teilnehmer erzählten. Immer wieder wurde dabei klar: wir wollen etwas ändern, wir sind hier, um Politik zu machen, für die wir uns morgen nicht schämen müssen – wir wollen Politik für die nächste Generation machen und nicht für die nächste Wiederwahl...


    Die Konferenz war hervorragend organisiert und lebte von großer Dynamik: Kurzvorträge, Vorstellung der Projektbeispiele, Kleingruppenarbeiten, Expertengespräche, Feedback-Runden, Diskussionen im Plenum und kurze Essenspausen erfolgten in schnellem Wechsel, so dass die hohe Konzentration nie nachließ. Uns verbanden die Kämpfe mit alten Besserwissern, die gern den Status Quo erhalten würden, die demographischen Veränderungen hatten wir ständig im Kopf und immer wieder wurde nachgefragt, wie das Projekt finanziert wird und wie die Bürger es aufnehmen. Ein Fazit war schließlich, dass wir das Bewusstsein der Menschen verändern müssen, um zu erreichen, dass in Zukunft die Frage der Nachhaltigkeit in jedem Produkt und jedem Projekt ganz selbstverständlich gestellt werden wird.


    Besonders positiv fand ich, dass sich immer wieder Gespräche ergaben, bei denen die Parteizugehörigkeit völlig egal war, manchmal nicht einmal in der Argumentation ersichtlich wurde: wir als Nachwuchspolitiker ziehen an einem Strang, grundsätzlich sind wir uns einig, nur manchmal sind eben die Wege zum Ziel parteipolitisch unterschiedlich...

    Der Anfang für ein Netzwerk ist geschaffen, wir haben unglaublich viele Ideen im Gepäck, wissen spätestens jetzt, dass wir keine jungen Einzelkämpfer sind und ich hoffe, dass wir vieles von den positiven Ansätzen dieses Wochenendes über die nächsten Jahre bringen und auch dann noch mit so viel Elan und Begeisterung bei der Sache sein werden. Denn Nachhaltigkeit in unserer Politik ist die Grundlage für Generationengerechtigkeit und bezieht sich bei weitem nicht nur auf Umweltfragen sondern betrifft alle Lebensbereiche von Finanzierung angefangen und bei Arbeitsplätzen aufgehört...

    Dagmar Reich


    Studentin und JuLi-Mitglied in Bamberg


    Mitglied im Bezirksausschuss Schwabing-Freimann (BA 12) in München

    
dagmar.reich@julis.de

  • Eingeleitet mit einem spannenden Referat des FDP Landtagskandidaten und Kommunikationsprofis Andreas Keck entwickelte sich eine angeregte und anregende Diskussion über das was und wie in der politischen Kommunikation, über aktuelle Trends und wichtige Entwicklungen im modernen Wahlkampfmanagement.

    Mit am "Stammtisch" saßen neben vielen Parteifreunden aus ganz München unter anderem die Kreisvorsitzende München-Nord Ruth Hohenadl, Bezirksvorsitzender Dr. Dader Kreisvorsitzende München-Süd Richard Ladewig Wahlkampfmanger und Bezirkstagskandidat Axel Stoßno sowie die Landtagskandidaten Dr. Wolfgang Heubisch und Johannes Hohenthaner.

Dieser Auftritt ist realisiert mit:

ddpolitics