Spitzenkandidatin der FDP

Wir stellen unsere Kandidatin Dagmar Föst-Reich vor, die für den Bezirksausschuss Schwabing-Freimann kandidiert. Sie verrät im Steckbrief, wie sie zum geplanten Radschnellweg und zur Entwicklung der Bayernkaserne steht.

Name: Dagmar Föst-Reich

Alter: 37 Jahre

Stadtviertel: Schwabing-Freimann

Beruf: Ich bin Mutter, Dipl. Kauffrau und arbeite im Ambulanzdienst einer Versicherung.

Mein wichtigstes Ziel im Viertel:

Verkehrsentlastung durch ein gesamtheitliches Verkehrskonzept und deutlich bessere ÖPNV-Verbindungen, z.B. Verlängerung der Tram 23 über die Parzivalstraße bis zum Hauptbahnhof, eine U-Bahn-Linie 26, Nordring und Schnellbusse entlang der Hauptrouten.

Wie stehen Sie zum geplanten Radschnellweg?

Ich sehe ihn kritisch. Auf keinen Fall dürfen die Bäume in der Leopoldstraße fallen! Mit Gestaltungswillen könnten wir eine parallele Route etablieren, wo Radler weniger Ampeln haben, nicht in der Abgaswolke fahren und der ÖPNV nicht ausgebremst wird.

Was muss sich an der Parkplatzsituation im Viertel verändern?

Wir brauchen mehr Aufmerksamkeit auf die P&R-Parkplätze und in Schwabing mehr Anwohnerparkplätze. Wenn bekannt ist, dass es keine Besucherparkplätze gibt, wird auch der Parkplatzsuchverkehr durch Gäste abnehmen.

Wohnungsbau / Wohnungsnot: Groß in den Medien war erst kürzlich das Beispiel der Parkstadt Schwabing. Wohnungen oder Büros – Wie stehen Sie zu dem Thema?

Wohnungen würden der Parkstadt und dem Wohnungsmarkt guttun. Es ist unverschämt, wie die Stadtspitze den Vorgang über Jahre verschleppt hat und jetzt die Hände in den Schoß legt und jammert, anstatt alles dafür zu tun, doch noch Wohnungen zu ermöglichen.

Worauf sollte bei der Entwicklung des Projekts Bayernkaserne wert gelegt werden?

Diesmal Kindergärten und Schulen gleich am Anfang bauen. Soziales Leben und Begegnung im Viertel ermöglichen. Besser zwei Stock höher bauen und dafür mehr Grünflächen mit Bäumen. Fassadenbegrünung. U-Bahnanschluss. Zu- /Abfahrt auch von Süden.

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